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MING eröffnet mit WFK drei Repräsentanzen in China

MING unterstützt beim Kampf gegen COVID-19
7. Mai 2020


Ende 2019 haben wir eine Delegation mit dem Oberbürgermeister und dem Landrat von Stadt und Landkreis Kaiserslautern nach China begleitet. Ziel war die Eröffnung von strategischen Partnerschaften für die Region.


„Es geht uns weder darum, Produktion nach China zu verlagern, noch beliebige Unternehmen aus China in Kaiserslautern anzusiedeln“, erklärt auch Oberbürgermeister Klaus Weichel. „Wir wollen gezielt den Austausch von Startups sowie kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Hightech-Bereich fördern – und dafür war diese Reise ungeheuer wertvoll“, so das Stadtoberhaupt. Mit seinem Amtskollegen Xia, dem Oberbürgermeister der 4,5-Millionen-Einwohner-Stadt Yangzhou, fand bereits ein sehr konkreter Gedankenaustausch statt. „Kaiserslautern und Yangzhou setzen beide voll auf den Digitalbereich. Ich würde mich freuen, wenn wir auf diesem Feld Kooperationen etablieren könnten.“ Auch Weichel zeigte sich von der Dynamik der Stadtentwicklung und Stadtplanungsaktivitäten vor Ort höchst beeindruckt.


Durch die Eröffnung dreier Repräsentanzen werden künftig in den beiden erfolgreichsten Wirtschaftsregionen in China feste Anlaufstellen für Unternehmen aus der Region Kaiserslautern vorhanden sein. Die Räumlichkeiten werden durch die Städte in Yangzhou und Foshan beziehungsweise in Shanghai durch die Jiao Tong University zur Verfügung gestellt. Damit der Transfer an Wissen- und Wirtschaftskraft in beide Richtungen geht, bekommen Wirtschaftsunternehmen und Startups aus den drei Regionen im Gegenzug Räumlichkeiten in Kaiserslautern zur Verfügung gestellt. Auch sollen konkrete Ansiedlungen ins Auge gefasst und gemeinsame Projekte gestartet werden. Um dies zu koordinieren, arbeitet man bei der WFK bereits an einem Konzept für eine gemeinsame Webplattform, über die sich die Unternehmen austauschen können. Für die nahe Zukunft planen Stadt und Landkreis ferner eine gemeinsame Konferenz, zu der alle Unternehmen der Region, die bereits Kontakte nach China haben oder etablieren möchten, eingeladen werden sollen.


Hintergrund der China-Aktivitäten der Wirtschaftsförderung Kaiserslautern ist die Tatsache, dass in Stadt und Landkreis Kaiserslautern bereits eine Reihe von Unternehmen mit intensiven Kontakten nach China ansässig sind, darunter etwa Pfaff Industrial, Typical, MKT, proAlpha oder Wolf, die viele Studierende oder Mitarbeiter nach Deutschland locken. Auch besuchen seit einigen Jahren immer wieder Delegationen aus chinesischen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Politik die Hochschulen und Forschungsinstitute in Kaiserslautern. Kaiserslautern ist darüber hinaus wie die Städte Ludwigshafen und Mainz Mitglied der deutsch-chinesischen Industriestädteallianz ISA. Zudem unterhält die Landesregierung eine feste Repräsentanz in China. Diese Themen werden über die WFK und ein eigenes Internationalisierungsteam koordiniert und mit eigenen Maßnahmen – in Abstimmung mit Landesregierung und Behörden – aktiv nachverfolgt. Aus den zahlreichen Kontakten der letzten beiden Jahre hat sich die Zusammenarbeit mit der aufstrebenden Stadt Yangzhou im Yangtze-Delta, der Wirtschaftsmetropole Shanghai und der Elf-Millionen-Einwohner-Stadt Foshan ergeben.
Zur Delegation gehörten neben Landrat und OB auch WFK-Geschäftsführer Stefan Weiler, ZAK-Vorstand Jan Deubig, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, Kai Landes, Maximilian Essig von der FIRU mbH, Volker Ditscher von Wipotec.

Weiterführende Informationen: https://www.kaiserslautern.de/buerger_rathaus_politik/medienportal/pressemitteilungen/055323/index.html.de

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